editio. Internationales Jahrbuch für Editionswissenschaft, Band
17, [Dezember] 2003
Prüfstand und Maßstab
Eine Replik
Redaktionelle Anmerkung:
Veranlaßt durch Dr. Nutt-Kofoth und
Prof. Plachta selbst hat der Max Niemeyer Verlag mir die Wiedergabe
ihres Beitrags auf dieser Seite untersagt. Ersatzweise folgen
zusammenfassende Angaben zum Inhalt.
Henri Poschmann, 19.Januar 2004
Die Autoren beklagen sich über Blessuren, die sie bei ihrem Ausflug
auf das Schlachtfeld Büchner-Forschung unverdient
empfangen hätten. Nicht für nötig erachten sie, auf
Poschmanns Einzelkritik ihrer Standpunkte einzugehen.
Statt dessen empfehlen sie den Lesern, ihren Beitrag in editio
15 noch einmal zu lesen. Dazu regen sie besonders durch ein längeres
Selbstzitat aus dem Text von 2001 an. Es nimmt ein Viertel des
Umfangs von ihrer Replik ein (S. 189f.). Für nötig halten sie
ihre Entgegnung indessen, weil ihnen Poschmanns Stellungnahme
als paradigmatisch für eine bestimmte Form von Reaktion
erscheint. Das paradigmatisch Problematische daran
sei, daß sie in den engen Grenzen der Büchner-Forschung
verharre. Dagegen verweisen sie auf den weiteren Horizont
der editionsphilologischen Entwicklung in den letzten 30 Jahren.
Sie räumen ein, die Plausibilität editionsphilologischer
Maßnahmen - wie Poschmann sie fordert, sei allerdings
der Öffentlichkeit dringlichst zu vermitteln.